Schwarzkümmel

Wer schon einmal türkisches Fladenbrot gegessen hat, der kennt die aromatischen schwarzen Samen bereits. in dieser Brotspezialität sorgt Schwarzkümmel für das geschmackliche „gewisse Etwas“. Doch Schwarzkümmel kann noch mehr und feiert sein Comeback als Trendgewürz.

Das Aroma erinnert an eine Mischung aus Nüssen, Thymian, Bohnenkraut und einer Spur Eukalyptus. Die Samen können ganz und gemahlen verwendet werden.

Vorsicht Verwechslungsgefahr: Optisch sehen Schwarzkümmelsamen schwarzem Sesam sehr ähnlich.

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Die Gemüseküche hat Schwarzkümmel neu für sich entdeckt. 

Von Kartoffeln, Karotten, Kichererbsen und Kürbis über Kohl, Spinat, Gurken und Bohnen bis hin zu süßem Gebäck und Kuchen – Schwarzkümmel lässt sich enorm vielfältig einsetzen. 

Doch auch zu Fleisch - und Geflügelgerichten, Lamm und Curry passt Schwarzkümmel sehr gut. 

Durch Rösten in einer Pfanne, entwickelt Schwarzkümmel einen besonders feinen, nussigen Geschmack. Nach dem Abkühlen dann als Topping auf die Speisen streuen.

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Schwarzkümmel kann aber auch als Heilpflanze eingesetzt werden. Aus den Samen wird ein hochwertiges ätherisches Öl gepresst, das bei Asthma, Keuchhusten, Blähungen und Verdauungsbeschwerden Anwendung findet. Außerdem scheint sich Schwarzkümmelöl  positiv auf den Blutzuckerspiegel und die Cholesterinwerte auszuwirken.