Werde dein eigener Ratgeber

Sich selbst einen Rat geben können - geht das? Ja das geht. Wie, erfahrt ihr in der Petra Apotheke Kaiserslautern ( apotheke kaiserslautern )

Wir alle kennen das - es kündigt sich in der Regel schon Tage zuvor in Form von Unausgeglichenheit, Niedergeschlagenheit, Kopfschmerzen, vielleicht sogar Migräne, an. Es geht uns schlecht. Mit "schlecht" meine ich nicht, dass die Haare Kacke sind, oder man Ausschlag hat - nein, ich meine es geht uns länger als 3 Stunden mies. So richtig mies.

Was tun?

Wenn es dir schlecht geht, dann kannst du genau genommen zwei Dinge machen. Erstens: nichts.

Und zweitens: versuchen irgendetwas an deiner Situation zu ändern. Eine Freundin anrufen, in die Sauna oder eine Runde joggen gehen, dir professionelle Hilfe suchen, deine Lieblingssendung schauen oder, oder, oder …

Eine Sache davon hilft dir vielleicht ein kleines bisschen, eine andere mehr oder sogar sehr viel und die nächste hilft dir überhaupt nicht. Das musst du für dich selbst herausfinden. Es gibt nicht die Universal-Lösung, die für alle passt.

 

Denn die Wahrheit ist wie so oft bitter:

Niemand wird dein Problem für dich lösen. Da hilft es auch nicht, wenn du drei Mal pro Woche zur Therapie gehst. Machen musst du schon selbst.

Und das bedeutet Arbeit. Immer wieder aufstehen, wenn du umgefallen bist, deinen Ängsten ins Auge schauen und deine Grenzen überwinden. Vielleicht heißt es auch, sich Fehler einzugestehen, bestehende Beziehungen zu hinterfragen oder den vorgezeichneten Pfad zu verlassen, um einen neuen Weg zu suchen.

Das alles braucht viel Durchhaltevermögen, Mut und Kraft. Aber die Belohnung kann sein, dass es dir besser geht und du in deinem Leben mehr Zufriedenheit findest. Und das ist ja wohl kein schlechter Anreiz, oder?

 

Die Regel heißt auf jeden Fall: Machen!

Und alles, was dir auf deinem Weg ein kleines bisschen hilft, was dir irgendeine Erkenntnis oder Erleichterung bringt, das solltest du dir notieren. 

Weil man sich später nicht mehr so gut erinnern kann. Besonders dann nicht, wenn es einem sehr viel besser oder wenn es einem schlecht geht.

Deine gesammelten Notizen, Bilder, Sätze und Anregungen kannst du in schlechten Momenten hervorholen. 

Ganz alleine für dich, ganz unabhängig von der Unterstützung anderer. Am besten schon, wenn du merkst, dass du dich nicht mehr ganz so wohl fühlst. Und nicht erst dann, wenn es dir schon richtig mies geht.

 

Du kannst dir also deinen eigenen kleinen Ratgeber schreiben. Du kennst dich ja schließlich am besten. Überlege, was dich heute ein bisschen erfreut hat.

Auch wenn es deine Stimmung nur minimal verbessert hat.

Anfangs kann es schwer fallen, die schönen Momente im Leben zu finden, denn oft verstecken sie sich richtig gut und verhalten sich sehr unspektakulär – gerade wenn man nicht gut drauf ist. Mit der Zeit aber, wenn man immer wieder gezielt auf die Suche geht, gelingt das immer besser. Es ist, wie vieles im Leben, eine Frage der Übung und des Blickwinkels. Bei Startschwierigkeiten kannst du auch deine Familie oder Freunde mit einbeziehen - sie können dir helfen, den Blick auf das Gute, das manchmal ganz unwesentlich daherkommt, zu schärfen.

 

Kaufe dir ein richtig tolles Notizbuch, oder vielleicht besitzt du es ja bereits und hattest bisher nur keine Verwendung dafür? Jetzt hast du sie, denn du trägst alles, was dich positiv berührt oder motiviert hat, dort ein. 

Am besten du hast es immer bei dir - solch ein Begleiter kann Goldwert sein.

 

Ein Versuch ist es wert, würde ich sagen - denn mal ganz ehrlich, was hast du schon zu verlieren?

Die Petra aus der Petra Apotheke.