Vorsorge schenken

Was ist "Blutdruck" ?

Der Blutdruck ist eines der wichtigsten Vitalkennzeichen unseres Körpers. Er gibt an, mit welchem Druck das Blut durch den Körper gepumpt wird.

Dabei unterscheidet man 2 Phasen:

In der 1. Phase wird das Blut durch die Muskelkontraktion der linken Herzkammer in die Aorta gepumpt, wobei der Maximaldruck erreicht wird (Systole).

In der 2. Phase entspannt sich die Herzkammer wieder und füllt sich erneut mit Blut. Der Blutdruck sinkt auf Minimalniveau (Diastole).

Einen zu hohen Blutdruck spürt man nicht, dennoch ist er Risikofaktor Nr. 1 für schwerwiegende Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder lebensbedrohliche Organveränderungen (z.B. an den Nieren oder Augen).

 

Einstufung von Blutdruckwerten

Die Einstufung richtet sich stets nach dem höheren Wert.

Bei einem Messwert von 140/78 mmHG ist die Systole leicht erhöht. Der Blutdruck  fällt damit in die Einstufung "Hoher Blutdruck".

Bei einem Blutdruck von 128/90 mmHG wiederum wäre die Systole im optimalen Bereich, die Diastole dagegen leicht erhöht. Die Einstufung erfolgt daher auch im Bereich "Hoher Blutdruck".

Ein optimaler Blutdruck liegt vor, wenn die Systole unter 130, die Diastole unter 80 liegt , beispielsweise 125/79 mmHG.

Folgen von Bluthochdruck

Nach Berechnungen der WHO ist Bluthochdruck an 13% aller Todesfälle weltweit (das sind 9,4 Mio Todesfälle jährlich) beteiligt und für mehr als die Hälfte aller Schlaganfälle, sowie für knapp die Hälfte aller Fälle von ischämischer Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen) verantwortlich.

Nach Schätzungen einer Robert-Koch-Studie leidet jeder 3. Deutsche unter Bluthochdruck, also 20-30 Millionen allein in Deutschland - Tendenz steigend.

Doch jeder 5. Betroffene weiß nichts von der schleichenden Gefahr in seinem Körper.

 

Ein Bespiel, welche Auswirkungen Bluthochdruck haben kann:

Bei einem 45-jährigen Mann sinkt die Lebenserwartung um 11 Jahre, wenn der Blutdruck von einem optimalen Wert im Bereich 120/80 mmHG auf 150/100 mmHG steigt. Sein Schlaganfall-Risiko erhöht sich um das 7-fache, das für einen Herzinfarkt um das 3-fache. Leidet der Betroffenen zusätzlich unter Diabetes mit ersten Nierenschäden, ist das Risiko für eine tödliche Herzgefäßerkrankung versechsfacht.

Die Wahrscheinlichkeit für Bluthochdruck steigt dabei mit dem Alter stetig an und beträgt bei 65-79-Jährigen bereits 70%.

 

Risikofaktoren für Bluthochdruck

In 90 bis 95% der Fälle ist keine eindeutige Ursache für Bluthochdruck erkennbar. 

Es spielen stattdessen viele verschiedene Einflüsse eine Rolle, die zu Hypertonie (Bluthochdruck) 

führen können:

Risikofaktoren, die Bluthochdruck begünstigen sind zum Beispiel:

- ÜBERGEWICHT - ALKOHOLKONSUM - BEWEGUNGSMANGEL - UNGESUNDE ERNÄHRUNG - RAUCHEN - STRESS -

 

Blutdruckmessen leicht gemacht

Das Gute an einem zu hohen Blutdruck - falls es das überhaupt gibt - ist, dass viele Faktoren beeinflussbar sind, sodass bereits eine Veränderung der Lebensgewohnheiten den Blutdruck positiv beeinflussen kann und nicht in jedem Fall eine Medikamenteneinnahme zwingend erforderlich ist.

Dazu kommt, es ist gar nicht so schwer, Bluthochdruck zu erkennen. Automatische Blutdruckmessgeräte ermöglichen es heutzutage Jedermann, eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks zu Hause in wenigen Minuten vorzunehmen.

 

Wir , in der Petra Apotheke, arbeiten  seit vielen Jahren mit den digitalen Blutdruckmessgeräten von aponorm . Die Blutdruckmessgeräte von aponorm gibt es bewusst nur dort, wo die entsprechende Beratung gewährleistet ist - in der Apotheke.

 

Falls Ihr Fragen zum Thema "Bluthochdruck und Messgerät" habt, kommt gerne zu uns.

Wir haben für jedes Blutdruck-Problem die passende Lösung.

 

Jetzt habe ich so viel über "Blutdruck" geschrieben, dass ich abschließend meinen eigenen Wert gemessen habe - man weiß ja nie ;)

Ok, ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Allerdings werde ich mir zu Weihnachten ein aponorm - Messgerät wünschen ... dieses hier hat  wahrlich ausgedient :)

Bleibt alle gesund!

 

Die Petra aus der Petra Apotheke.