Selbsthilfe

Wir hören fast täglich davon: in Zeiten der Pandemie und der daraus resultierenden Einschränkungen kommen immer mehr Menschen an den Rand ihrer Kräfte.

Erkrankungen, die bisher im Verborgen schlummerten, brechen auf.

Und weit und breit kein psychologisches Hilfsangebot in Sicht.

 

Wie kann man durch SELBSTHILFE mit schwierigen Lebenssituationen besser zurechtkommen?

 

Die persönliche Bewältigung von Lebenskrisen oder Stimmungstiefs kann positiv unterstützt werden. Das kann so aussehen:

 

- sich geeigneten Gesprächspartnern anzuvertrauen und

   Unterstützung erfahren,

- sich darüber Klarheit zu verschaffen, was einen belastet oder die

  Stimmung verdorben hat,

- nicht im Grübeln zu versinken,

- mit anderen Menschen Zeit zu verbringen,

- Dinge zu unternehmen, die Freude bereiten, weiterhin die Hobbys

  auszuüben,

- Entspannungstechniken (Yoga, Atemübungen usw.) anzuwenden,

- körperlich aktiv zu sein – am besten an der frischen Luft im

  Grünen,

- einen geregelten Tagesablauf beizubehalten in dem ruhige

  Mahlzeiten, Pausen und ausreichend Schlaf berücksichtigt werden.

 

Bei längerdauerndem oder schwerem Verlauf sollte ohne Verzögerung ärztliche Hilfe gesucht werden. Das kann zunächst der Hausarzt sein oder man wendet sich gleich an einen Psychiater.