Graue Haare - happy aging

Die Pandemie hat uns den Weg geebnet.

Graues Haar ist endlich gesellschaftsfähig und kein offizielles Wundmal mehr. 

Während eines wochenlangen Lockdowns, in dem wir maximal von außen einen flüchtigen Blick in den heißgeliebten Friseursalon unseres Vertrauens werfen konnten, kam das Umdenken (zwangsweise - blieb uns ja nichts anderes übrig).

Zwischen Home Office und einsamen Spaziergängen auf menschenleeren Straßen, wuchs sich unser Haaransatz seiner lange ignorierten, natürlichen Haarfarbe entgegen ... GRAU.

 

Glaubt mir, was habe ich diejenigen unter uns beneidet, die isoliert von fremden Blicken, ungestört morgens ihren Laptop am Küchentisch aufklappen konnten - während ich Tag um Tag, neugierigen Blicken ausgesetzt, mit einen 10 cm breiten Haaransatz in der Apotheke stand? Da halfen weder Haar-Mascara, noch Farbpigmentspray ... es war schlichtweg die Hölle.

 

So, und jetzt sind wir genau an dem Punkt, an dem ich mich unmöglich zur neu erwachten, alters - und gleichzeitig lebensbejahenden 'Silver-Sister-Community' gesellen kann ... ich habe einen Schaden: nach Monaten des Ausharrens, geduldigsten Wartens kann ich mich nicht mehr sehen! 'Salt and Pepper ' ist keine Haarfarbe für mich - und nun bin ich endlich wieder blond und werde es auch bleiben, solange es geht.

 

Denn sind wir mal ehrlich: keine von uns ist besser oder schlechter als die andere, ob sie sich nun die Haare färbt oder nicht - und bei keiner sagt die Haarfarbe automatisch etwas über die Einstellung zum Altern aus. Jede Frau ist einzigartig und letztendlich entscheidet die Ausstrahlung über die Anziehungskraft eines Menschen und nicht die Haarfarbe. Nicht wahr?