Aufrecht geh´n


Menschen mit einer aufrechten Haltung (nicht nur innerlich, sondern auch oder gerade, äußerlich) haben eine gute Ausstrahlung!

Umgekehrt zeigen uns ein gesenkter Blick, hängende Schultern, eine piepsige Stimme, die Unsicherheit unseres Mitmenschen schon von weitem. Wer sich unwohl fühlt, hält sich meist auch nicht besonders aufrecht - das hat sich inzwischen nicht nur unter den Experten für Körpersprache herumgesprochen.

Allerdings, und das ist neu, prägt nicht nur die Psyche die Körperhaltung, es funktioniert auch umgekehrt: unsere Haltung bestimmt unsere Gefühle und somit unsere Persönlichkeit.

 

Wie nun, erlangen wir eine gute Haltung, nebst guter Ausstrahlung?

 

Wenn ich mich so umschaue, gehen uns diese Attribute über kurz oder lang auf Nimmerwiedersehen verloren. Es umgeben uns immer mehr Rundrücken, die unmotiviert und abgeknickt vor uns herschlurfen.

Aber wer will das schon? So unattraktiv, schwach und unsicher daherkommen?

Außerdem kann eine falsche Körperhaltung für Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen verantwortlich sein...und das wollen wir noch viel weniger!!

 

Deine Körperhaltung beeinflusst deine Gefühle. Und umgekehrt beeinflussen deine Gefühle deine Körperhaltung. Bist du traurig lässt du den Kopf hängen.... und genau daran arbeiten wir ab heute. Wir lassen den Kopf nicht hängen und gehen aufrecht und selbstbewusst durch den Tag.
Theoretisch wissen wir alle, wie das geht: Bauch rein, Brust raus, Kopf hoch. Nur leider fallen hierbei viele ins Hohlkreuz. Die Folge ... Schmerzen!

 

Wie also machen wir es richtig?
- Füße schulterbreit auseinander stellen - den Po anspannen - das Becken ein wenig nach vorne schieben.
Jetzt - den Bauch leicht anspannen (nicht übertrieben einziehen) - die Brust etwas nach vorne oben schieben (als hättest du ein Auge auf der Brust, welches den Himmel sehen will).

 

Dann - die Schultern erst nach hinten, dann nach unten ziehen (als wolltest du sie in die Hosentaschen stecken).

 

Und zum Schluss - den Kopf richten, mit dem Blick geradeaus - und den Nacken strecken (stell dir vor, jemand würde dich am Hinterkopf nach oben ziehen).

 

Diese neue Haltung müssen wir nun so oft wie möglich üben. Am Anfang wird es sehr ungewohnt sein, aber mit der Zeit, wird sie uns immer vertrauter, die neue, perfekte Körperhaltung. Und damit wir im Alltag das Üben nicht vergessen, können wir uns durch Merkzettel, Handyalarm, Armbändchen etc. daran erinnern lassen ...

Und lass dich nicht entmutigen, wenn du anfangs immer wieder in deine alte Körperhaltung zurückfällst. VERÄNDERUNG BRAUCHT ZEIT. Manchmal viel Zeit. Und genau die sollten wir uns auch nehmen.